Wer ist die Schönste im Zauberbeet?

Zwei Taschen gewinnen den ersten Preis

Die Sonne meint es gut mit dem Maikäfer-Fest am 3. Mai 2015. Sie lacht über Fellbach und dem Zauberbeet am Bahnhof. Neugierig wird jeder Neuankömmling begrüsst. Was für eine Handtasche hat er wohl mitgebracht und wie hat er sie bepflanzt? Jede einzelne Tasche ist ein Unikat und wird gebührend bestaunt. Mehr als 40 Handtäschle werden an diesem Tag in den Gemeinschaftsgarten gebracht, am Gartenzaun aufgehängt oder aufgestellt. Sie schmücken das Zauberbett auf eine ganz besondere Weise. Die Aktion „Auch  Gras in der Tasche“ wird ein großer Erfolg. Fast unmöglich zu sagen, wer die schönste Tasche ist. Einige Wochen später wird gewählt. Zwei Handtaschen erreichen die gleich hohe Punktzahl. In beiden stecken nicht nur Blumen sondern auch aufwändige Handarbeit. Echt Klasse. Gratulation an beide Siegerinnen und an alle Handtaschen-Künstler des Zauberbeets.

Auch Gras im Handtäschle?

Flyer: Auch Gras in der Tasche

Beim  Zauberbeet Fellbach am Bahnhof steht am Maikäferfest (Sonntag, 3. Mai ab 11 Uhr) das Gartentor weit offen. Die Projektgruppe und die Gärtnerinnen und Gärtner des Zauberbeets  laden erstmals zur Besichtigung ein. An diesem Tag wird  der Gemeinschaftsgarten auf Zeit eröffnet.

Über ein bestimmtes Mitbringsel der Besucher freuen sich die Gastgeber ganz besonders: eine hübsch bepflanzte Handtasche. Alle Täschchen  werden den Gartenzaun des Zauberbeets auf originelle Weise verschönern. Die Gastgeber versprechen ihrerseits, die Saison über die Täschchen liebevoll zu gießen und zu pflegen. Zudem wird die schönste bepflanzte Handtasche beim Maikäferfest prämiert.

Ein Besuch lohnt sich: Das Zauberbeet Fellbach hat sich in den vergangenen Wochen zu einem bunten Gemeinschaftsgarten entwickelt. Alle Hochbeete sind inzwischen von Gartenfreunden in Besitz genommen und sehr unterschiedlich bepflanzt worden. Inzwischen grünt und blüht es dort, wo es noch vor kurzem grau und steinig aussah. Viele Gärtner und Gärtnerinnen wohnen in der Nähe des Bahnhofs, so dass sie kurze Wege zu ihrem Beet haben.

In den nächsten Monaten wird es im Gemeinschaftsgarten eine Reihe von Veranstaltungen geben, getreu dem Motto: „Gemeinsam sind wir bunt“. Geplant sind Aktionen rund um Ökologie, Nachhaltigkeit sowie das Zusammenbringen unterschiedlichster Gruppen. Vielleicht eignet sich das Maikäferfest für einen Besuch im Gemeinschaftsgarten, um über mögliche Aktionen ins Gespräch zu kommen? Vertreter von gemeinnützigen Einrichtungen und Vereinen sind am Maikäferfest jedenfalls herzlich willkommen.

Das Zauberbeet Fellbach wird von der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement geleitet mit Hilfe einer Projektgruppe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Gärtnerinnen und Gärtner gesucht

Nutzungsvereinbarung Zauberbeet; Anlage zum Pachtvertrag

Der Gemeinschaftsgarten am Fellbacher Bahnhof nimmt Gestalt an. Gartenzaun und Gartentor stehen, viele kleine Hochbeete und Pflanzkisten sind bereits mit Erde gefüllt und die Wassertanks aufgebaut. Erste Pflänzchen strecken schon ihre Köpfe in die Höhe. „Die Erstmöblierung ist abgeschlossen“, sagt Birgit Läpple-Held, Leiterin der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Fellbach.Sie organisiert zusammen mit ehrenamtlichen Helfern das Zauberbeet Fellbach, den ersten Bürgergarten in der Kappelbergstadt.

Erstes Kennenlernen  am Freitag, 17. April um 15 Uhr
Am Freitag, den 17. April um 15 Uhr findet die erste große Aktion im Gemeinschaftsgarten statt. Der beigefarbene Bauwagen wird von jungen Künstlern bemalt. Gleichzeitig gibt es ein erstes Kennenlernen unter den Zauberbeet-Teilnehmern. „Auch wenn die ersten Gartenliebhaber schon ihre Pflanzbeete in Augenschein genommen haben, „suchen wir noch weitere Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner“, sagt Birgit Läpple-Held. Wer Interesse hat, Gemüse, Kräuter oder Blumen zu pflanzen und zu ernten, kann sich bei der Stabstelle für Bürgerschaftliches Engagement melden oder am 17. April einfach vorbeischauen.

Sachspenden für Kleingartengeräte willkommen
Gesucht werden außerdem Ideen für Aktionen im Gemeinschaftsgarten, die zum Beispiel zum Kinderferienprogramm im August oder zu den Fellbacher Weltwochen im September und Oktober passen. Willkommen sind zudem Sachspenden für die Werkzeugkiste: Kleingarten-Geräte von der Gießkanne über Hacken, kleinen Schaufeln und Eimern.
Das Zauberbeet Fellbach, das auf 360 Quadratmeter zur kleinen, grünen Oase werden soll, ist auf 12 bis 18 Monate angelegt. Das Gärtnern ist kostenlos. Viele Fellbacher Unternehmen, Vereine und die Stadt Fellbach unterstützen den Zaubergarten: Die Umzäunung, Erde, Wasser, Pflanzkisten und Bauwagen sind Spenden. Nachhaltigkeit und Ökologie spielen beim Zauberbeet eine wichtige Rolle. Die Bänke und Mülleimer beispielsweise stammen aus dem alten Fellbacher Freibad.
Weitere Informationen zum Zauberbeet Fellbach gibt es bei Birgit-Läpple-Held unter: Telefon: 0711-5851-513 oder per E-Mail unter zauberbeet-fellbach@fellbach.de.

Ein Zauberbeet mitten in Fellbach

Am Bahnhof entsteht eine kleine grüne Oase – vielleicht auch mit Ihrer Hilfe?

Pfützen ade: Von Mitte April an wird sich die Brachfläche am Fellbacher Bahnhof in einen bunten Gemeinschaftsgarten verwandeln und zum Zauberbeet Fellbachs werden. Blumen, Gemüse und Kräuter werden dort wachsen und für Idylle sorgen.
Beim gemeinsamen Gärtnern kommt das Miteinander nicht zu kurz. Plätze zum Ausspannen und Genießen sind auf dem 360 Quadratmeter großen Areal ebenso vorgesehen wie kulturelle oder ökologische Veranstaltungen. Beim Zauberbeet spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle.

Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten ist als Container-Garten geplant. Gepflanzt wird nicht in die Erde sondern in Pflanzkisten, Hochbeeten und Säcken auf Paletten. Eigene Pflanzgefäße können mitgebracht werden. Jede Gärtnerin und jeder Gärtner entscheidet, was sie/er pflanzen möchte. Die Umzäunung des Areals, Wasser, Erde, Pflanzkisten, Paletten, Farben, ein Bauwagen und bei Bedarf kleine Pflänzchen kommen von Fellbacher Sponsoren.

Für das gemeinsame Gärtnern gibt es Spielregeln in Form einer Nutzungsordnung, damit das Projekt für alle ein Erfolg wird. So sind zum Beispiel Ruhe- und Öffnungszeiten strikt einzuhalten.

Haben Sie Lust mitzumachen und ein kostenloses Pflanzbeet zu pachten oder sich mit Ideen oder als Sponsor einzubringen? Dann melden Sie sich bitte bei Birgit Läpple-Held, Leiterin der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Fellbach (Telefon: 0711-5851-740 oder per Mail: birgit.laepple-held@fellbach.de).

Bewerbung bis zum 7. April

Um die Wachstumsperiode auszunutzen, sollte Ihre Bewerbung für ein Pflanzbeet idealerweise bis zum 7. April bei uns sein. Danach werden die Beete verteilt. Sie können auch später dazu stoßen, sofern noch Plätze frei sind. Ab 8. April wird das Areal vom CVJM umzäumt und die Beete verteilt. Das Zauberbeet Fellbach wird offiziell beim Maikäfer-Fest am 3. Mai, 11 Uhr, mit einer Handtaschenaktion eröffnet. Besucher können eine bepflanzte Handtasche spenden, mit denen die Zäune geschmückt werden.

Der Gemeinschaftsgarten ist für 12 bis 18 Monate ausgelegt, solange bis die Bebauung der Fläche ansteht. Denkbar ist, dass der Garten dann auf ein anderes Gelände umzieht. Gemanagt wird der Garten von einer kleinen Gruppe ehrenamtlich tätigen Fellbacher Bürgerinnen und Bürgern zusammen mit Birgit Läpple-Held.

Nachhaltigkeit spielt im Garten eine Rolle. Vorgesehen sind Workshops für Umweltbildung und Ernährung, ebenso Lesungen, ein Gottesdienst und gemeinsames Kochen. Die Teilnehmer sitzen dann vielleicht auf ihnen bekannten Bänken. Denn das Mobiliar kommt aus dem alten Fellbacher Freibad.

Einen Ort der Begegnung schaffen

„Der Garten soll einen Ort der Begegnung schaffen“, sagt Birgit Läpple-Held. Das Zauberbeet kann jungen Gärtnern ein Gefühl geben, woher die Lebensmittel kommen. „Es wird auf jeden Fall einen ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen“, betont Mihriban Göknil-Vogt, ehrenamtliche Mitstreiterin beim Gemeinschaftsgarten.

Die Sponsoren beim Zauberbeet sind unter anderem die Firmen Bürkle Baugruppe, Colorado, Jörg Schiller Garten- und Landschaftsbau, Pflanzen-Kölle sowie die Stadtwerke Fellbach, der CVJM und das Kunstwerk (Simone Weigend).

260 Weihnachtspäckchen für Fellbacher Kinder

Die Weihnachtswunschbaum-Aktion 2014 der Stadt Fellbach war wieder ein großer Erfolg: Mehr als 260 Mädchen und Jungen aus der Kappelbergstadt haben Ende November 2014  ihren Herzenswunsch auf einen Stern geschrieben.  Am Nachmittag des 19. Dezember war es dann soweit: Im Fellbacher Rathaus türmten sich mehr als 260 Päckchen und Pakete, eingewickelt in buntem Weihnachtspapier und liebevoll geschmückt.

Die Mädchen und Jungen kamen meist in Begleitung der Eltern und Geschwister. Aufgeregt und mit strahlenden Augen nahmen sie ihr Geschenk in Empfang. Nicht weniger aufgeregt waren die ehrenamtlichen Helferinnen der Weihnachtswunschbaum-Aktion (Foto oben). Sie hatten im Oktober mit der Organisation begonnen. Die Geschenkübergabe an die fröhlichen Kinder und Jugendlichen ist für sie stets der schönste Moment ihrer Arbeit.

Beeindruckend war auch diesmal, wie viele Fellbacher Bürgerinnen und Bürger als Paten die Wünsche der Kinder erfüllten und die Geschenke  so schön verpackten. Die Bürgerstiftung der Stadt Fellbach garantierte zudem, dass jedes Kind sein Päckchen bekam.

Die Weihnachtswunschbaum-Aktion wurde von Birgit Läpple-Held, Leiterin der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Fellbach, bereits zum dritten Mal durchgeführt.

Marktplatz Gute Geschäfte Fellbach 2014

78 mal gute Geschäfte – ein toller Marktplatzerfolg (Stand: 6. Juni 2014)

Rund 100 Teilnehmer aus 28 lokalen gemeinnützigen Organisationen und 31 Unternehmen sind am 4. Juni in die Festhalle Schmiden gekommen, um miteinander gute Geschäfte zu verhandeln. Binnen einer Stunde haben sie 78 Vereinbarungen abgeschlossen mit einem Gesamtwert von knapp 1500 Stunden. Diese Zeit werden die jeweiligen Handelspartner in den nächsten Monaten aufwenden, um ihre gegenseitigen Abmachungen zu erfüllen. Denn auf dem Marktplatz Gute Geschäfte ist Geld tabu. Getauscht werden Mitarbeiterengagement, Sachmittel und fachliche Kompetenzen.

„Hier herrscht eine richtige Marktatmosphäre“, freut sich Günter Geyer, Erster Bürgermeister der Stadt Fellbach, bei der Begrüßung. Anfangs, so erzählt er, als Birgit Läpple-Held von der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement ihm die Idee des Marktplatzes vorstellte, sei er skeptisch gewesen, ob das Konzept überhaupt funktioniere. Doch der Marktplatz sei nun gleich bei seiner Premiere ein voller Erfolg. „Die Vereinbarungen kommen zahlreichen Menschen in unserer Stadt zugute“, ist er überzeugt.

Als er um 16.15 Uhr den Gong zum Start des Handelns schlägt und sich unter die Teilnehmer mischt, bekennt er: „Ich habe mich hier vom ersten Moment an wohlgefühlt.“ So geht es auch den meisten Teilnehmern, die mit vielen Ideen und Erwartungen schon ab 14 Uhr ihre Marktstände aufbauten. Manche sind bunt und phantasievoll gekleidet und tragen Schilder, andere haben Plakate aufgestellt, um auf sich aufmerksam zu machen. Mitarbeiter von Unternehmen dagegen haben oft nur ein Notizbuch unterm Arm und gehen direkt auf die Gemeinnützigen zu, erkennbar an ihren orangefarbenen Namensschildern. Die Unternehmerseite weist sich durch blaue Namensschilder aus.

Die getroffenen Vereinbarungen sind vielfältig: Das Jugendhaus Fellbach beispielsweise leiht dem Verein Ndwenga Kühlschränke und erhält im Gegenzug ein afrikanisches Essen. Der Förderkreis Waldorfpädagogik sucht Holzbretter und Pfosten, der Bauhof der Stadt Fellbach hilft nun bei den Gerätehäusern. Die Diakonie Stetten mit den Remstal Werkstätten und das Best Western Hotel vereinbaren Gartenarbeit gegen Praktikumsplätze. Schüler der Auberlen Realschule erhalten von der Firma Rauschenberger Eventcatering einen Benimm-Kurs bei Tisch und verteilen dafür Prospektmaterial.

Den Schlußgong um 17.15 Uhr, der die Handelszeit beendet, schlägt Hannah Schröder-Klings, Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung der Stadt Fellbach. Bei Wein und Häppchen wird so manches Gespräch noch fortgeführt und Visitenkarten ausgetauscht. Am Ausgang tun die Teilnehmer auf einer Stellwand kund, wie ihnen der Marktplatz gefallen hat. Die Rückmeldung ist positiv. Oft ist ein großes Dankeschön zu hören, manchmal auf Nachfrage auch ein kleiner Verbesserungsvorschlag sowie der Wunsch, doch bald wieder einen Marktplatz zu veranstalten.

 

Großes Interesse am Marktplatz Gute Geschäfte 2014 (Stand 07.04.2014)

Bereits mehr als 40 Unternehmen und gemeinnützige Organisationen aus der Kappelbergstadt haben sich für den Marktplatz Gute Geschäfte angemeldet. Das Interesse und ist weiterhin groß: Bei den Veranstaltern, der Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Fellbach, laufen viele Anfragen ein. Alles in allem verspricht das schon jetzt einen erfolgreichen Start des Marktplatzes und viele gute Geschäfte.

Der Marktplatz Gute Geschäfte in Fellbach findet am Mittwoch, den 4. Juni 2014 zum ersten mal in Fellbach statt. Im „Goldbergwerk“ in Fellbach, Schaflandstraße 6, treffen sich Vertreter von Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen und Initiativen, um Gute Geschäfte zu vereinbaren. Ziel ist, die Teilnehmer ins Gespräch zu bringen, damit sie konkrete Vereinbarungen zu beiderseitigen Nutzen schließen. Es ist eine Art 60minütiges „Speed-Dating“. Gefordert ist von beiden Seiten Kreativität und Initiative, dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Als einzige Regel gilt: Geld ist tabu! Stattdessen soll der Austausch von Sach- und Dienstleistungen, Mitarbeiterengagement oder fachlicher Kompetenzen vereinbart werden.

Workshop und Informationsabend zur Vorbereitung für den Marktplatz Gute Geschäfte

Zur Vorbereitung des Marktplatzes werden am 6. Mai ein Workshop für gemeinnützige Organisationen und einen Informationsabend für Unternehmen durchgeführt. Hier können sich alle Teilnehmer auf den Ablauf des Marktplatzes einstimmen und Ideen für den Tauschhandel und den eigenen Auftritt entwickeln.

Eine Teilnahme am Marktplatz Gute Geschäfte ist nur über eine rechtzeitige Anmeldung möglich. Besucher sind bei der nicht öffentlichen Veranstaltung nicht zugelassen.

Unterstützt wird der Marktplatz Gute Geschäfte von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger aus Fellbach und von Partnern.

Marktplatz Gute Geschäfte Fellbach

Am 4. Juni 2014 findet der Marktplatz Gute Geschäfte in Fellbach statt. Eingeladen sind alle lokalen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, um miteinander „gute Geschäfte“ zu vereinbaren. Auf dem Handelsparkett steht eine Stunde lang das Geben und Nehmen zum Vorteil beider Partner im Mittelpunkt, ohne dass Geld im Spiel ist. Getauscht werden zum Beispiel Mitarbeiterengagement gegen fachliche Kenntnisse oder Sach- gegen Dienstleistungen.

Schirmherr des Marktplatzes ist Christoph Palm, Oberbürgermeister der Stadt Fellbach. Ort der Veranstaltung ist das Goldbergwerk, Schaflandstraße 6 in Fellbach. Die Teilnahme am Marktplatz Gute Geschäfte ist kostenlos.

Weitere Informationen und Reservierung unter www.gute-geschaefte-fellbach.de, oder bei

Birgit Läpple-Held
Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Fellbach
Telefon: 0711-5851-513,
Mail: Markplatz_Gute_Geschaefte@fellbach.de

Hannah Schröder-Klings
Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Fellbach
Telefon: 0711-5851-189
Mail: wirtschaftsfoerderung@fellbach.de

Marktplatz Gute Geschäfte

Viele in der Kappelbergstadt ansässigen Unternehmen engagieren sich seit langem für die sozialen Belange ihrer Mitarbeiter und der Gesellschaft als Teil ihres Werteverständnisses. Trotz des umfangreichen Engagements besteht zusätzlich großes Interesse an weiterer Unterstützung sozialer Projekte. Der erste Marktplatz Gute Geschäfte bietet in diesem Jahr eine ausgezeichnete Chance, sich zu engagieren.

Am Mittwoch, den 4. Juni 2014 findet ab 15.30 Uhr der erste Marktplatz Gute Geschäfte in Fellbach statt. Im „Goldbergwerk“ in Fellbach, Schaflandstraße 6, treffen sich Vertreter von Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen und Initiativen, um Gute Geschäfte zu vereinbaren. Ziel ist, die Teilnehmer ins Gespräch zu bringen, damit sie konkrete Vereinbarungen zu beiderseitigen Nutzen schließen. Es ist eine Art 60minütiges „Speed-Dating“. Gefordert ist von beiden Seiten Kreativität und Initiative, dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Geld ist tabu! Stattdessen soll der Austausch von Sach- und Dienstleistungen, Mitarbeiterengagement oder fachlicher Kompetenzen vereinbart werden.

Workshop zur Vorbereitung für den  Marktplatz Gute Geschäfte

Zur Vorbereitung des Marktplatzes werden je ein Workshop für Unternehmen und für gemeinnützige Organisationen. Hier können sich alle Interessierten vorab über die Idee und den Ablauf eines Marktplatzes informieren.

Außerdem geben wir Ihnen Tipps, Ihre Teilnahme zu gestalten sowie Ihre Wünsche und Gegenleistungen zu formulieren.

Nachtwanderer Fellbach

„Machen Sie mit – werden Sie Nachtwanderer“

Fellbach sucht weitere engagierte Männer und Frauen für den Projektstart

„Ich habe noch nie ein böses Wort gehört“, erzählt Johann Stefan, Nachtwanderer aus Ostfildern. Er und seine Frau Katharina wandern schon seit zwei Jahren aktiv an einem Freitag- oder Samstagabend zu später Stunde in einer kleinen Gruppe durch den Ort. „Die meisten Jugendlichen kennen uns inzwischen“, sagt er und er spüre oft die Freude unter den Jugendlichen, dass sich Erwachsene für sie interessierten. Allein die Präsenz von Nachtwanderer habe vor kurzem in Ostfildern eine Schlägerei zwischen zwei jungen Männern verhindert.

Positiv sind auch die Erfahrungen der Korber Nachtwanderer. Ihr erster Erfolg: Die Jugendlichen verlassen ihre nächtlichen Treffpunkte inzwischen in einem sauberen Zustand als bisher und werfen Flaschen, Dosen und Pizzaschachteln in die Müllcontainer.

Schnell wird an diesem Informationsabend am 15. April im Fellbacher Rathaus klar: Die Nachtwanderer aus Korb und Ostfildern sehen ihr ehrenamtliches Engagement als eine große Bereicherung. „Statt vor dem Fernseher zu sitzen, bewege ich mich etwa zwei Abende im Monat und lerne meine Stadt auf eine ganz andere Art und Weise kennen“, erzählt Katharina Stefan. Was Nachtwanderer nachts sehen, darüber haben sie Schweigen vereinbart – gegenüber ihrem Bekanntenkreis ebenso wie gegenüber der Polizei.

„Wir sind keine Hilfspolizisten und holen nur im Notfall Hilfe, zum Beispiel wenn es um die Verhinderung einer Straftat geht“, sagt Rosemarie Budziat, Leiterin der Volkshochschule Waiblingen und Nachtwanderin in Korb. Zum Selbstverständnis der Nachtwanderer befragt meint sie: „Wir sehen uns als Bürger, die hinschauen statt wegzuschauen.“

Die Stabstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Fellbach will das Projekt Nachtwanderer auch in Fellbach initiieren und hat die Bürger zum Informationsabend eingeladen. „Fellbach hat keine Brennpunkte und die Stadt möchte keine Sicherheitsdienste engagieren“, sagt Birgit Läpple-Held, Leiterin der Stabstelle Bürgerschaftliches Engagement, „sondern auf Nachtwanderer setzen“. Leo Keidel, Kriminalhauptkommissar vom Haus der Prävention der Polizeidirektion Waiblingen, pflichtet ihr bei und betont: „Unsere Jugendlichen sind in Ordnung.“ Er sieht in Fellbach vor allem zwei kritische Themen: Sachbeschädigungen an Autos und Schmierereien meist auf dem Weg von den Diskotheken zum Fellbacher Bahnhof sowie das Thema Jugendschutz. Die Zahl der alkoholisierten Jugendlichen sei gestiegen. „Nachtwanderer“, ist Keidel überzeugt, „können in einer Stadt allein durch ihre Präsenz für ein besseres Klima und ein gutes Miteinander sorgen.“

Die Nachtwanderer in Fellbach sollen gut geschult werden. Rosemarie Budziat schildert das Schulungsprogramm der Volkshochschule, das die Themen Kommunikation mit Jugendlichen, De-Eskalationsstrategien und erste Hilfe umfasst. Sie empfiehlt außerdem, dass sich die Nachtwanderer alle drei Monate mit einem Experten zusammensetzen und über ihre Erfahrungen reden, so wie es die Korber machen.

„Machen Sie mit“, muntern am Schluss des Abends die Nachtwanderer aus Ostfildern und Korb die Fellbacher Bürger auf und versprechen. „Die Arbeit wird Ihnen Spaß machen.“

Erste Anmeldungen gibt es für das Projekt Nachtwanderer in Fellbach bereits, doch um starten zu können, werden weitere engagierte Männer und Frauen ab einem Alter von 20 Jahren gesucht, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Geplant ist, dass weibliche und männliche Nachwanderer in einer kleinen gemischten Gruppe von drei bis vier Teilnehmern am Freitag- oder Samstagabend für etwa drei Stunden durch die Stadt gehen. Ein Nachtwanderer oder Nachtwanderin kann einmal pro Monat oder auch öfters wandern, ganz wie es in den persönlichen Zeitplan passt.

Informationen zum Projekt Nachtwandern in Fellbach gibt es bei Birgit Läpple-Held, Leiterin der Stabstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Fellbach (Tel. 0711-5851-740). Mail: Birgit.Laepple-Held@Fellbach.de

Unterstützt wird das Projekt von der Stadt Fellbach, der Initiative Sicherer Landkreis und der Bürgerstiftung Fellbach.